Vorgeschichte

Einbau

Daten

Details

 

Daten

 



Datum

T aussen in °C

Pellet-
verbrauch (t)

Brenner-
starts

Pellet-
verbrauch
in kg/h

P solar in KWh

Laufzeit Pumpe in h Bemerkungen
29.04.2006

0,00 1 0,0 10 3 19.00 Uhr Inbetriebnahme
30.04.2006

12°

0,02 13 9,5 12 4 Display zeitweise wirre Anzeigen/ VM Service angemailt
01.05.2006

14°

0,03 21 9,3 18 6  
02.05.2006

 18°

 0,05

   

 23

 8

 Antwort von VM, vermuten Elektronikproblem-clever!
03.05.2006

 22°

 0,06

 35

 9,4  36  14  
04.05.2006

 23°

 0,06

 36

   46  17  Ascheaustragung lief nach kurzer Netzabschaltung, 30 min mit Knackgeräusch- Ist das normal?
05.05.2006

 24°

 0,06  37    53  21  
06.05.2006

 25°

 0,06  38  9,5  62  26  
07.05.2006

 24°

 0,07  39  9,5  70  31  
08.05.2006

 24°

 0,07  40    80    
09.05.2006

 24°

 0,07     88    
10.05.2006

 24°

0,07     96    Prima VIESSMANN Service. Sehr schnell da und hat das spinnede Display gewechselt. Danke!
11.05.2006

 24°

0,07     103    
12.05.2006

 27°

 0,07      110    
13.05.2006

 20°

       116    Vorratsbehälter voll
14.05.2006

 14°

   50    121  52  
15.05.2006

 

           
16.05.2006

 

           
17.05.2006

 

           
18.05.2006

 

           
19.05.2006

 

           
20.05.2006

 

           
21.05.2006

 

           
22.05.2006

 

           
23.05.2006

 

           
24.05.2006

 

           
25.05.2006

 

           
26.05.2006

 

           
27.05.2006

 

           
28.05.2006

 

           
29.05.2006

 

           
30.05.2006

 

           
31.05.2006

 

           

 

Einbau

 

Pellets aus Wismar von Gebr. Meyer Mölln geliefert.

Nachdem alle nötigen Vorbereitungen gemacht waren, sollten am 29.04.06 ab 7 Uhr die entscheidenden Arbeiten erledigt werden. Abbau der Ölheizung. Verlegung der "Nahwärmeleitung" über den Hof und die Einbindung der neuen Anlage in der Küche. Alle Planungen für den Tag waren getroffen, nur das Wetter spielte nicht mit, es regnete bis mittags recht stark. Die Schachtarbeiten am Leitungsgraben waren unangenehm. Küche und Heizungsraum füllten sich nach und nach mit Dreck. Opa und Jörn haben die Pflastersteine aufgenommen. Ab 10 Uhr haben Frank und Bernd den Leitungsgraben ausgehoben. Inzwischen wurden die Leitungen im Heizraum und in der Küche angeschlossen.

Nach dem Mittag war es trocken. Stefan kam noch zum Arbeiten dazu. Die Erdleitung konnte verlegt werden. Nicht ganz einfach, die KG Rohre auf die isolierten Cu Rohre zu schieben und dann auch noch in die Dichtung. Besonders weil der Matsch auf den Rohren es erschwerte. Es begann wieder zu regnen und die letzte Handgriffe versanken im Regen. Um 19 Uhr war es dann soweit, dass alle Verbindungen hergestellt waren und der Kessel gestartet werden konnte. Der Kessel startete auch problemlos und begann seine Arbeit. Das wurde auch Zeit, denn im Haus froren die Frauen und Jan schon. Vielen Dank an alle Helfer.

 

Vorgeschichte

 

Einbau unserer Pelletheizung

Schon seit langem stört mich der ständig steigende Heizölpreis. Pro Jahr haben wir bei sparsamem Umgang ca. 3000 Liter Heizöl für unser 200m² Haus von 1830 gebraucht - 1500€.
Als wir die Heizung 1992 eingebaut haben, kostete der Liter 15 Cent, jetzt über 60 Cent.
Die Suche nach Alternativen führte schließlich zu Holzpellets. Klar, ein nachwachsender Rohstoff mit ca. dem halben Heizwert pro kg, verglichen mit Öl. Pelletpreis ca. 170€ pro Tonne, entspricht zur Zeit etwa 60% des Heizölpreises, bezogen auf den Heizwert. Heizöl kostet heute, am 6.4.06 bei 0,63€/l. Ich entscheide jetzt, weil ich vermute, dass der Heizölpreis weiter stark steigen wird. Warum hat der liebe Gott UNSER Öl auch in so großer Menge bei den Moslems vergraben, die sich ständig zanken. Außerdem ist die alte Heizung 14 Jahre und nähert sich wahrscheinlich dem Ende der reparaturarmen Nutzungszeit.

 

Entscheidung Nr. 2! Wohin soll die Anlage? Wieder in die Küche? Wird wohl nicht gehen, da der Weg für die Pellets vom Stall bis zum Haus zu lang ist, um angesaugt zu werden. Ein Lagergebäude auf dem Hof kommt nicht in Frage. Also!

1. Kessel in die alte Waschküche
2. Pelletlager auf den Keller(ehemaliger Holzboden), ca. 11m³.
3. Neuer Schornstein an den Stallgiebel; Betonfertigteile mit Keramikrohr,
5 Meter/Durchmesser 150mm
4. Zwei Flachkollektoren (5m²) auf das Stalldach
5. 25m Leitungen für Warmwasser und Heizung über den Hof in die Küche.
6. Fußboden und Wände in der Waschküche herrichten, Rigips und Fliesen, 1 Fenster, 3 Türen
7. Neuer Sicherungskasten und Neuanschluss der E-Anlage im Stalltrakt

 

Entscheidender Faktor ist natürlich das Geld. Für den Kessel und die Solaranlage gibt es bei der BAFA ca. 2000€ Gesamtförderung. Bei der KfW gibt´s über BHW Kredit für 2,02%. Kostenschätzung 20000€ über alles. Kreditbewilligung und Auszahlung hat über die BHW 5 Wochen gedauert- nicht schlecht. BAFA Zuschuss gibt´s nach Inbetriebnahme. Antrag wurde schon nach 4 Wochen bestätigt.

 

Es ist Anfang Februar 2006. Auf der Suche nach Pelletkesseln habe ich 2 Firmen nach Angeboten gefragt und bei ebay gesucht. Biomatic20+ war meine erste Wahl. Habe mich dann für VIESSMAN Vitolig 300 (21KW) + Solarpaket Vitosol 100 entschieden. Habe die Anlage über den ebay Anbieter gekauft, allerdings nicht über ebay. Die Abwicklung des Kaufes lief problemlos, die Anlage wurde innerhalb 5 Wochen geliefert. Ebenfalls bei ebay habe ich den Schornstein gefunden und bei der anbietenden Firma günstig erworben.

 

Baubeginn war der 4.3.06 mit der Einbringung des neuen Fußbodens in die Waschküche. Eine Woche später Fliesen gelegt (-10°). Dann die "Heizungswand" mit Rigips verkleidet und gefliest. Erste Kabel selbst gezogen. Die E- Arbeiten hat mein Freund Klaus übernommen. Den Schornstein habe ich bis unters Dach selbst gesetzt, den Rest eine befreundete Firma. So worde das Teil auch gleich verschindelt, Kollektorhalter und eine Dachrinne angebracht.

 

Nachdem der Kessel einfacher als gedacht von 2 Palletten herunter gewuchtet war, haben wir ihn positioniert. Am 5.4.06 hat der Heizungsbauer die ersten Installationsarbeiten am Kessel begonnen. Ich habe die ersten 2 Balken für das Pelletlager gesetzt. Bleibt also noch folgendes zu tun, damit am 1. Mai angeheizt werden kann. Pelletlager fertigstellen, Heizung und Solaranlage installieren, Fernwärmeleitung zum Haus eingraben. Küchenfußboden aufschneiden. Leitungen in der Küche ans vorhandene System anschließen. Restarbeiten Elektriker. Fenster und Türen im Heizraum einbauen, restliche Wände verkleiden und fliesen.

 

Zur Zeit sind ca. 14000€  für Material und Arbeit ausgegeben. Gesamtkosten werden sich auf ca. 16000€ summieren. Bedenkt man dass man dafür nur einen PKW kaufen kann, hoffe ich eine sinnvollere Zukunftsinvestition gemacht zu haben. 

 

Die Frage der Pellets! Seit 2005 gibt´s in Wismar ein Werk www.german-pellets.de . Die Firma Meyer aus Mölln kann innerhalb von 2-3 Tagen im Kesselwagen liefern. Die Pellets werden über ein Rohr mit A Kupplung in den Bunker geblasen, die Luft wird durch ein zweites Rohr abgesaugt, damit der Bunker nicht platzt. Der Heizkessel hat für die Pellets einen ca. 200l Vorratsbehälter. Dieser wird über eine Saugaustragung aus dem Pelletbunker periodisch automatisch gefüllt.
Sobald der Bunker fertig ist werde ich 6 Tonnen bestellen und dafür ca. 1000€ bezahlen.

 

Die angefragten Heizungsfirmen haben Angebote erstellt. Einer hat mir keine Pelletanlage, sondern eine Wärmepumpe angeboten. Davon habe ich Abstand genommen, da andere Fachleute mir abgeraten haben, eine alte DDR Heizungsanlage mit WP zu betreiben. Die Vorlauftemperaturen sind einfach zu hoch. Anbieter 2 hat einen Kessel aus Schweden angeboten, in dem alle Bauteile integriert sind, zum Beispiel der Pufferspeicher. Ich habe Abstand genommen, weil Einzelgeräte im Störungsfall einfacher auszutauschen sind.

 

 

 

Details

Aschebild im Brennertopf nach ca. 40 Betriebsstunden
Füllung des Aschekastens
Verwirrtes Display